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„Identität und Beteiligung – vom Ich zum regionalen WIR“
Der Kleinregionentag hat sich mittlerweile zu einem jährlichen Fixpunkt entwickelt. Am 14. Oktober kamen 130 TeilnehmerInnen aus ganz Niederösterreich zum interkommunalen Erfahrungsaustausch im Schloss Katzelsdorf im Industrieviertel zusammen.
Mit dem Schwerpunkt Identität und Bürgerbeteiligung rückt der heurige Kleinregionentag zum einen ein Basisthema und zum anderen einen innovativen Ansatz der interkommunalen Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. So betont Landesrat Dr. Stephan Pernkopf in seinem Eröffnungsstatement: „Wir in Niederösterreich setzen verstärkt auf Kooperation und Beteiligung. Dafür ist es notwendig, die Identität der Regionen zu stärken und die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung ihres Umfelds teilhaben zu lassen. Denn nur wer Verbundenheit mit seiner Region zeigt, ist auch an einer positiven Weiterentwicklung interessiert.“
Fachinputs und Praxis.
Bereits bei der Exkursion am Vormittag durch das Land der tausend Hügel – wie die Bucklige Welt auch genannt wird – konnten sich die TeilnehmerInnen auf die heurige Tagung einstimmen. Dabei wurden die Marke und die charakteristischen Regionsbotschaften zum Erlebnis.
Am Nachmittag wurde über Theorie und Praxis zur Entwicklung und Stärkung der kleinregionalen Identität sowie über das gute Gelingen von BürgerInnenbeteiligung diskutiert. Darüber hinaus präsentierten VertreterInnen der Kleinregionen auf der Beteiligungsgalerie beispielhafte Ansätze, die zum Nachahmen anregen.
Das Industrieviertel als Erfolgsbeispiel.
Regionale Identität kann durch die verschiedensten Gegebenheiten oder bewusste Maßnahmen entstehen bzw. gestärkt werden. In der Weltkulturerbe-Region Semmering-Rax beispielsweise sind dies unter anderem die Landschaft und die Architektur durch die sie geprägt wird. Um dieses Bild, diese Interaktion zwischen Mensch und Landschaft, bewusst zu erhalten und weiter zu entwickeln, hat die Kleinregion das Projekt WKEA „WeltKulturErbe Architektur Semmeringbahn“ ins Leben gerufen.
Dabei wurden Empfehlungen für Neubau- und Sanierungsvorhaben in Form von Checklisten erstellt. Dargestellt wird, wie man historische und moderne Baukultur in Einklang bringen kann. Die Empfehlungen sind als Instrument für die Gemeinden als auch für interessierte Bauwerber gedacht und sollen bereits bei den ersten Überlegungen eines Bauvorhabens berücksichtigt werden.
Um der Bevölkerung diese identitätsstiftenden Merkmale verstärkt bewusst zu machen wurde im Jahr 2012 ein Fotowettbewerb „Meine Region entlang der Semmeringbahn“ durchgeführt.
Lebendiger Dialog.
Im Laufe des Nachmittags wurden alle TeilnehmerInnen wiederholt eingebunden – denn diese hatten erstmals die Möglichkeit, in Form eines SMS Votings ihr Wissen und ihre Einschätzungen abzugeben, die live im Plenum dargestellt wurden.
14.10.2013 14:21