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Der Gemeindeverband der Franz Schubert Regional-Musikschule erweitert sich: Mit den Gemeinden Katzelsdorf und Lanzenkirchen schließen sich zwei Partner an, um den Musikschulbetrieb langfristig abzusichern. Ab dem Schuljahr 2026/27 wird, nach der Zustimmung aller betroffenen Gemeinden, die neu aufgestellte Musikschule unter dem Namen „Franz Schubert Musik- und Kunstschule Thermenland“ geführt.
Hintergrund: Gesetzesänderung macht Anpassung nötig
Mit der Novelle des NÖ Musikschulgesetzes 2000 wurde eine Mindestgröße von 300 Wochenstunden für die volle Landesförderung (in Kraft ab dem Schuljahr 2026/27) festgelegt. Die Franz Schubert Regional-Musikschule lag mit 256 Stunden unter dieser Grenze. Auch die Musikschule Katzelsdorf-Lanzenkirchen war mit 156 Stunden betroffen. Eine Kooperation lag daher nahe – nicht zuletzt, weil die Gemeinden unmittelbar an das bestehende Verbandsgebiet angrenzen.
„Wir haben von Anfang an großen Wert auf ein Miteinander gelegt. So stellen wir sicher, dass auch in Zukunft alle Kinder und Jugendlichen beste musikalische Ausbildung erhalten“, betont Verbandsobmann Hofrat Ing. Ewald Grof.
Auch der Katzelsdorfer Vizebürgermeister Mag. Stephan Ernst unterstreicht: „Mit diesem Schritt schaffen wir eine zukunftsfitte Struktur, die unseren Gemeinden Stabilität gibt und unseren Schülerinnen und Schüler neue Chancen eröffnet.“
Feierlicher Abschluss in Katzelsdorf
Am 28. August 2025 wurden die Ergebnisse der Verhandlungen im Gemeindeamt Katzelsdorf präsentiert. Zahlreiche Bürgermeister und Gemeindevertreter der beteiligten Gemeinden nahmen daran teil. Neben der Satzungsänderung und der Namensänderung wurden die organisatorischen Weichen für den Start im September 2026 gestellt.
Zahlen, Daten, Fakten zur neuen Musikschule
Blick in die Zukunft
Parallel laufen bereits Gespräche über eine mögliche Verschmelzung mit der „von Paradis Musikschule“ (Warth, Scheiblingkirchen-Thernberg, Bromberg). Auch dieser Musikschulverband erreicht zurzeit nicht die erforderlichen 300 Wochenstunden.
02.09.2025 12:00